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Kreditumschuldung und Kreditablösung

Kredit oder Dispo ablösen und mit günstigeren Zinsen fortsetzen

Konsumgüter werden häufig per Kredit finanziert. Wenn beispielsweise der Wunsch im Raum steht, den neuesten Computer schnellstmöglich zu kaufen oder den anstehenden Sommerurlaub zu buchen, werden oft grundlegende Überlegungen hinsichtlich der Finanzierbarkeit außer Acht gelassen.

Wer das Girokonto überzieht, zahlt bei einer von der Bank geduldeten oder genehmigten Überziehung einen außergewöhlich hohen Zinssatz für diesen "Dispokredit". Zinssätze von 13 bis 17 % sind dabei keine Seltenheit! Wenn die Überziehung dann über Monate hinweg zurückgeführt wird, sind oft Zinsen angefallen, die den eigentlichen Kreditbetrag ohne weiteres übersteigen.

 

Andere Konsumenten finanzieren ihre Konsumwünsche über immer neue Kredite, die dann nebeneinander bestehen und jeweils gesondert bedient werden müssen.

Kredite zusammenfassen und Zinsen sparen

Wenn schon auf Kredit finanziert wird, dann sollte zumindest der Zinsaufwand nach Möglichkeit so gering wie möglich gehalten werden. Wenn mehrere Kredite bestehen, empfiehlt es sich, diese einzelnen Kredite in einem einzigen Kredit zusammenzufassen.

 

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Oft ist es so, dass die einzelnen Kredite zu unterschiedlichen Zinssätzen abgeschlossen wurden. Ein hoher Zinssatz fällt dann besonders zur Last. Vor allem sollte man in Zinsphasen, in denen das allgemeine Zinsniveau niedrig liegt, die Chance nutzen und mehrere einzelne Kredite in einem einzigen Kredit zusammenfassen und im Idealfall einen optimal günstigen Zinssatz zugrunde legen. Auch ein überzogenes Girokonto kann in diese Strategie einbezogen werden. Der Kreditnehmer hat dann auch den Vorteil, dass er nur noch einen einzigen Kredit bedienen muss und nur noch einen monatlichen Zahlbetrag an einen einzigen Kreditgeber zu leisten hat. Dies erleichtert seine Dispostion und verschafft einen besseren Überblick über die eigene finanzielle Situation. Insgesamt kommt es darauf an, dass die Zusammenfassung mehrerer Kredite neben der erleichterten Haushaltsführung des Kreditnehmers auch eine geringere finanzielle Belastung des Kreditnehmers ermöglicht. Dabei sind alle Kosten der Ablösung bestehender Kredite mit dem Aufwand für einen neuen, allumfassenden Kredit miteinander abzugleichen.

Kredite zusammenführen, wie geht das?

Technisch läuft die Zusammenführung mehrerer Kredite so ab, dass der Kreditnehmer bei einer Bank einen neuen Kredit beantragt und den Bedarf damit begründet, dass er seine Verbindlichkeiten zusammenführen möchte. Wenn ein Blankokredit ohne das Erfordernis von Sicherheiten bewilligt wird, kann der Kreditnehmer den Kreditbetrag selbst auf die einzelnen Kredite aufteilen und diese ablösen. Er muss dazu die jeweilige Bank anschreiben und über seinen Ablösewunsch informieren. Soweit der einzelne Kredit allerdings eine bestimmte Laufzeit hat, muss er damit rechnen, dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangt. Dann gilt es zu rechnen, ob die Ablösung dieses Kredits günstiger ist, als wenn der Kredit noch bis zum Ende seiner Laufzeit bei dieser Bank weiterläuft.

 

Soweit für den einzelnen Kredit Sicherheiten gewährt wurden, müssen von der jeweiligen Bank diese Sicherheiten freigegeben werden. Bei einem Hypothekenkredit kann die Bank, die als Sicherheit für diesen Kredit eine Grundschuld auf einer Immobilie hält, die Grundschuld an die neue Bank notariell abtreten. Dazu setzt sich die neue Bank, bei der umgeschuldet wird, mit der bisherigen Bank in Verbindung. Sie teilt mit, dass Sie den Betrag, der zur Ablösung des laufenden Kredits erforderlich ist, treuhänderisch überweist und die bisherige Bank im Gegenzug die Grundschuld an die neue Bank abtritt. Genauso läuft der Vorgang auch ab, wenn ein Auto finanziert wurde, nur dass die bisherige Bank dann den ihr als Sicherheit hinterlegten Kfz-Brief an die neue Bank übersendet.

 

Fazit: In den meisten Fällen kann es sich lohnen, bestehende Kredite zu einem zusammenzufassen und von einem neuen oder dem bestehenden Kreditanbieter ablösen zu lassen. Es sollte aber sichergestellt sein, dass der neue Kredit tatsächlich zu (insgesamt) günstigeren Konditionen verfügbar ist. Hierzu zählen nicht nur die die Zinsen, sondern auch Nebenkosten wie Kreditabschlussgebühren, Restschuldversicherungen, sonstige Nebenkosten sowie eventuelle Kosten für eine vorzeitige Ablösung des bestehenden Kredites, genannt auch Vorfälligkeitsentschädigung (VFE).