Wann
ist eine Kreditaufnahme sinnvoll?
Kredit aufnehmen oder lieber doch nicht?
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Wann kann
ich mir einen Kredit leisten und wann sollte
ich lieber darauf verzichten? Diese Frage stellen
sich viele Verbraucher regelmäßig.
Die ein oder andere Anschaffung kann nicht bar
bezahlt werden oder eine unvorhergesehene Zusatzanschaffung
(z. B. aufgrund eines Defektes) ist dringend
notwendig. Nun stellt sich die Frage ob es sich
dafür lohnt, ein Darlehen aufzunehmen.
Die erste Frage,
man sich stellen sollte ist, ob die Anschaffung
auch wirklich notwendig ist und nicht aufgeschoben
werden kann. Wenn man monatlich einen entsprechenden
Betrag zur Seite legt, kann der geplante Kauf
vielleicht in relativ kurzer Zeit verwirklicht
werden, ohne sich dafür zu verschulden.
Kostengünstiger ist diese Variante in jedem
Fall, da teilweise noch Rabatte beim Barkauf
ausgehandelt werden können und keinerlei
Zinsen anfallen.
Ist eine Kreditaufnahme unumgänglich, sollte
man seine eigenen finanziellen Verhältnisse
genau analysieren. Am einfachsten ist es, man
schreibt seine kompletten Einnahmen und Ausgaben
auf.
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Zu den Einnahmen gehören Lohn,
Renten, Kindergeld,
Einkünfte aus Kapitalanlagen
oder Mieteinnahmen.
Auf der Gegenseite
stellt man seine Ausgaben zusammen. Dazu gehören
die Miete, Belastungen
aus bereits laufenden
Krediten, Unterhaltszahlungen,
Versicherungsbeiträge,
Benzin- sowie die
Lebenshaltungskosten.
Nur wenn die Spanne zwischen Einnahmen und Ausgaben
entsprechend groß ist, sollte der Verbraucher
einen Kredit aufnehmen.
Dabei sollte man
sich als Kunde nicht von Werbeangeboten mit geringen
Zinsen blenden lassen. Die Effektivverzinsung ist
aufgrund von Bearbeitungsgebühren in der Regel
bedeutend höher wie der Nominalzins. Viele Unternehmen
werben damit, dass die Zahlungen erst nach mehreren
Monaten aufgenommen werden müssen. Dies ist für
die Kunden noch ungünstiger, da die Belastung
nicht sofort spürbar ist und der Zeitraum der
Laufzeit noch unabschätzbarer wird.
Es sollte sich
genau überlegt werden, wie lange eine Kreditverpflichtung
eingegangen wird und wie sich in dieser Zeit die persönlichen
Lebensumstände verändern können. Durch
Arbeitslosigkeit oder längere Krankheit kann
sich das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben
verschieben. Wer auch nur den kleinsten Zweifel hat,
ob er die einzugehende Belastung bewältigen kann,
sollte auf das Kreditgeschäft verzichten.
Überlegenswert
ist auch schon im Vorfeld die Absicherung
des Darlehens. Auch wenn die Kreditinstitute
nicht immer unbedingt eine dingliche Sicherheit verlangen,
sollte der potentielle Kreditantragsteller intern
überlegen, wie die Darlehensschuld gegebenenfalls
zurückgezahlt werden kann, wenn die erwarteten
Einnahmen ausbleiben. Dies kann beispielsweise durch
einen
Goldverkauf (Schmuck, Uhren) oder auch dem Verkauf
des Tafelsilbers oder sonstigen Wertgegenständen
erfolgen. Eine andere Möglichkeit ist die Beleihung
von Versicherungen. Auch wenn
ein Kredit aufgenommen wird ist es immer sinnvoll,
sich eine gewisse Barsicherheitsreserve auf die Seite
zu legen, sei es in Form von Tagesgeld oder auf einem
Sparbuch.
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Kreditangebote
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