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Hunderter in der Hosentasche

 

Das Risikobegrenzungsgesetz

Baufinanzierung – aber sicher!

Dass man aus Fehlern lernt, ist eine Weisheit, die in der Baufinanzierung oft keinen praktischen Nutzen hat: Ist der erste Anlauf schiefgegangen, fehlt meist das Geld für einen zweiten. Aus diesem Grund möchten viele angehende Bauherren lieber auf Nummer sicher gehen. Hier bekommen sie die Tipps, die es dafür zu beachten gilt.

Schreckgespenst Kreditverkäufe

Ein Thema, das viele Bauherren schon lange vor der Beantragung von Baugeld beunruhigt, sind Kreditverkäufe. Geht ein Darlehen von einem Kreditgeber zum anderen über, kommt es schnell zur Zwangsversteigerung, weil der neue Gläubiger Geld sehen möchte – so zumindest die Horrorvorstellung vieler Hausbesitzer.

 

Tatsächlich hat ein solches Vorgehen vor ein paar Jahren Schlagzeilen gemacht. Mittlerweile sorgt jedoch das Risikobegrenzungsgesetz bei Immobilienkrediten dafür, dass die Schuldner nicht mehr viel zu befürchten haben. Für Kreditverkäufe gelten nun sehr strenge Regeln. Um sicherzugehen, können Kreditnehmer aber zusätzlich mit ihrer Bank weitere Einschränkungen vereinbaren oder Kreditverkäufe gleich ganz ausschließen.

Finger weg von Lockangeboten

In der Werbung, aber auch in individuellen Gesprächen rechnen die Banken ihren potenziellen Kunden gerne vor, wie viel Haus sie sich von ihrem Geld leisten können. Während einige Berater dabei realistisch und seriös vorgehen, stellen andere haarsträubende Kalkulationen auf, bei denen ein bescheidenes Eigenkapital für eine Luxusvilla ausreichen soll. Steigende Zinsen und ähnliche Risiken werden dabei bewusst außer Acht gelassen.

Selbst nachrechnen ist von Vorteil

Um beurteilen zu können, wie wirklichkeitsnah eine solche Berechnung ist, sollten angehende Hausbesitzer daher vorab selbst schon einmal den Taschenrechner zücken. Die maximale Kreditsumme ermitteln sie, indem sie zum einen überschlagen, welche Kreditrate sie sich später leisten können. Zum anderen müssen sie die Annuität berechnen, mit der sie im gewünschten Zeitraum schuldenfrei wären. Die monatliche Kreditrate geteilt durch die Annuität und multipliziert mit 1200 ergibt die maximale Kreditsumme.

Falsche Vorsicht bei der Zinsbindung

Aus Angst, unflexibel zu sein und bei einer frühzeitigen Kündigung eine teure Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen, scheuen manche Bauherren eine lange Zinsbindung. Diese sichert aber gerade in Niedrigzinsphasen gute Konditionen auf lange Zeit. Außerdem gilt auch bei einer Laufzeit über 15, 20 oder 25 Jahre: Nach zehn Jahren darf jeder Kreditnehmer seinen Darlehensvertrag kündigen – ganz ohne Vorfälligkeitsentschädigung.

Nicht zu viel von der Eigenleistung erwarten

Auch wer handwerklich geschickt ist, sollte seine Eigenleistung am Bau nicht zu hoch bewerten. In der Regel können nicht mehr als fünf bis zehn Prozent der Bausumme auf diese Weise eingespart werden. Weiterhin sollten Bauherren bedenken, dass für alles, an das sie selbst Hand anlegen, keine Gewährleistung gilt.